Wer regelmäßig Hilfe beim Transfer auf einen beweglichen Stuhl benötigt kennt das Problem: Der Stuhl rollt genau in dem Moment weg, wenn man sich setzen will.
Bitte Bremsen feststellen.
Dieser Sicherheitshinweis klingt völlig trivial. Wenn es so einfach wäre, dann würde es nicht so oft unterlassen.
Manchmal sind Bremsen kaputt: Bitte reparieren lassen. Bei Rollstühlen/Toilettenstühlen/Duschstühlen/Krankenbetten zahlt das in der Regel die Kranken- oder Pflegekasse. Fragen Sie das Sanitätshaus. Die sollten sich damit auskennen, weil sie ja auch daran verdienen.
Manchmal gibt's gar keine Bremsen: Bitte einen anderen Stuhl nehmen/verordnen lassen.
Manchmal sind die Bremsen störrisch: hier ein paar Tipps:
Abb. 1: Eine Bremse an einem Rollstuhl. Manchmal sind sie so fest, dass sie kaum zu benutzen sind. Manchmal sind sie so leicht, dass der Rollstuhl trotz Bremse noch rollt. Viele Bremsen dieser Art lassen sich verstellen. Bei diesem Modell an der markierten Schraube. Heimwerker können das selbst ... sicherer ist es, das Sanitätshaus zu beauftragen.
Abb. 2: Hier ist eine andere Rollstuhlbremse zu sehen. Wer schiebt hat die Möglichkeit die Räder einzeln und dosiert zu bremsen. Das ist, besonders wenn es bergab geht eine große Erleichterung. Diese Bremse wirkt nicht von außen auf die Reifen, sondern auf die Naben / Achsen der Räder.
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Abb. 3: In der Regel lassen sich Bremsen bei Gehhilfen und Rollstühlen feststellen. Bei diesem Modell muss der Bremshebel gezogen und der Metallblock nach oben gedrückt werden.
Abb. 5: Dieses Modell hat zwei Bremssysteme (so sollte es sein). Für Helfende an den Schiebegriffen und Bremsen für die Fahrenden.
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Abb. 6: In der Regel lassen sich Bremsen bei Gehhilfen und Rollstühlen feststellen. Bei diesem Modell muss der Bremsgriff zum fixieren nach unten gerdrückt werden.
Abb. 7: ... das ist die normale Einstellung.
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Abb. 8: In der Regel lassen sich Bremsen bei Gehhilfen und Rollstühlen feststellen. Dies ist die normale Einstellung. Während des Gehens wird gebremst indem die Bremsen zum Handgriff hin gezogen werden.
Abb. 9: Bei diesem Modell muss der Bremsgriff zum fixieren nach unten gerdrückt werden. Jetzt kann man sich gefahrlos auf dem Sitzbrett niederlassen um zu verschnaufen.
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Abb. 10: In der Regel lassen sich Bremsen bei Gehhilfen und Rollstühlen feststellen. Dies ist die normale Einstellung. Während des Gehens wird gebremst indem die Bremsen zum Handgriff hin gezogen werden.
Abb. 11: Um die Bremse zu arretieren muss sie angezogen und dann der Metallstift eingedrückt werden. Das erfordert etwas Geschicklichkeit und manchmal eine zweite Hand. Die Arretierung löst sich, wenn nochmals am Bremsgriff gezogen wird.
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Abb. 12: Diese Art Bremsen findet sich oft an Krankenbetten und Toilettenstühlen. So wird gefahren.
Abb. 13: So ist die Bremse festgestellt. Das Bild zeigt ein häufiges Problem: Das gebremste Rad steht genau unter dem Bettrahmen. Zwar war es leicht die “Wippe” hinunterzudrücken und das Rad festzustellen, aber wie wieder lösen? Um in der Richtung des oberen Pfeils zu drücken sind die meisten Füße zu groß ... es klappt auch die Wippe von unten anzuheben, wie der untere Pfeil verdeutlichen soll.
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