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[23.5.2012]
Die in der BAGSO zusammengeschlossenen Organisationen setzen sich für ein selbstbestimmtes, aktives und engagiertes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. Sie sind überzeugt, dass die Teilhabe älterer Menschen dem Einzelnen, aber auch der gesamten Gesellschaft zugutekommt. In einer Gesellschaft, die nicht nur älter wird, sondern auch schrumpft und 'bunter' wird, kann die von vielen Älteren praktizierte Solidarität mit allen Generationen Vorbild sein.
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[15.5.2012]
Wer Pflege braucht, sollte Pflegequalität erkennen und einfordern können. Doch was ist gute Pflege? Dazu hat die Pflegewissenschaft in den letzten Jahren Expertenstandards entwickelt. Diese sind verbindliche Orientierungshilfen für Pflegeeinrichtungen. Die Verbraucherzentrale hat sich die aktuellen Expertenstandards angesehen und ein Broschüre entwickelt, die Pflegebedürftigen und Angehörigen helfen soll, gute Pflegeangebote von weniger guten zu unterschieden.
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[8.5.2012]
Das deutsche Gesundheitssystem gehört, was die Ausgaben angeht, zur Weltspitze: 3510,- Euro je Einwohner hat es 2010 gekostet, so viel wie nie zuvor. Betrachtet man aber die damit erreichte Versorgungsqualität so sind wir bestenfalls Mittelmaß. Die Pflege muss sich regelmäßig anhören, für ein "Mehr" sei kein Geld vorhanden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeberufen werden krank durch chronische Überlastung oder resignieren vor der Perspektivlosigkeit ihres Arbeitsalltags. "Das wollen wir nicht länger akzeptieren!" schreibt der Berufsverband Pflegeberufe.
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[4.5.2012]
Das Netzwerk "Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam" und der Berufsverband Pflegeberufe laden alle Pflegenden zum dritten Fest der Pflegenden am 12. Mai 2012 ein. Es sollen sowohl die professionell Pflegenden als auch die pflegenden Angehörigen Anerkennung und Dank für ihre wichtige Arbeit erhalten.
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[28.4.2012]
"Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert." So beschreibt der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) die wichtigste Erkenntnis seines dritten "Pflege-Qualitätsberichts". Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz seien Fortschritte festzustellen. "Bei anderen Pflegeproblemen – etwa, wenn es darum geht, ein Druckgeschwür zu vermeiden – offenbaren sich jedoch noch Schwächen."
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[19.4.2012]
Seit 2009 werden Pflegenoten für die Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenpflege vergeben. Sie sind schwer umstritten. Ein Team um Professor Wingenfeld hat ein Verfahren entwickelt, dass vor allem die Schwächen der gültigen Regelung ausgleichen soll. Der Caritasverband Münster unternimmt seit 2011 einen Praxistest mit den 'Pflegenoten 2.0'.
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[12.4.2012]
Fast eine halbe Million Menschen infizieren sich jedes Jahr in Deutschland mit multiresistenten Keimen, schätzt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Therapien schlagen kaum an, Patienten sind lange krank, einige sterben an der Infektion. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) informiert nun in einem Ratgeber über multiresistente Keime. Darin wird erklärt, was es bedeutet, Träger von solchen Keimen zu sein und wie Angehörige von Betroffenen sich schützen können.
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[4.4.2012]
Seit Jahren wird von allen Seiten beklagt, dass es zu wenige Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen. Auch die Demonstration mit 135000 Menschen in Berlin vor drei Jahren hat keine wirklichen Verbesserungen gebracht. Jetzt dreht der DBfK den Spieß um und lädt alle Pflegeprofis ein, von ihren Arbeitgebern konkrete Verbesserungen zu fordern ... es gebe schließlich genug Stellenangebote.
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[27.3.2012]
Im Falle eines Schlaganfalles kann schnelle Hilfe viel bewirken. Immer mehr Menschen überstehen einen Hirninfarkt mit wenigen oder beinahe keinen bleibenden Schädigungen. Die Zeitschrift Angehörige pflegen hat eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Schlaganfall herausgebracht. Darin geht es nicht nur um Notfall Regeln. Es kommt auch ein Ehemann ausführlich zu Wort, der seine Frau liebevoll pflegt, die weniger Glück hatte.
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[19.3.2012]
Nach langer Untätigkeit bei klarer Sachlage hatte der Bundesgesundheitsminister im Herbst 2010 angekündigt, dass die not-wendige Pflegereform 2011 beschlossen würde. Der Berg kreiste und gebar hübsche Bilder für die Medien, viele Sonntagsreden und noch nicht mal ein Mäuschen, denn Ende 2011 war nichts beschlossen. Vor einigen Wochen präsentierte der gegenwärtige Ressortinhaber Eckpunkte für ein Pflegereförmchen, dessen wesentliche Neuerung darin bestand, dass es Steuermittel zur Förderung einer privaten Pflegezusatzversicherung geben solle. Der Finanzminister hat dem Pflegereförmchen jetzt das passende Finanzrähmchen verpasst.
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[17.3.2012]
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen der Pflege ist in Deutschland erst wenige Jahrzehnte alt und Jahr für Jahr kommen neue Lehrstühle, Forschungseinrichtungen oder Stiftungen hinzu. Bisher konnte sich keine Plattform herausbilden, die verlässlich dokumnentiert, woran an den vielen verschiedenen Orten gearbeitet wird. Diese Lücke möchte jetzt eine Onlinedatenbank zur Pflegeforschung schließen.
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[10.3.2012]
Die Zeitschrift ProAlter bringt einen 20-seitigen Themenschwerpunkt über technische Assistenzsysteme für pflegebedürftige alte Menschen. Es geht um Rauchmelder, automatisierte Beleuchtung, Bewegungsmelder oder Notrufsysteme. Auch umfassende Systeme bis hin zu SMART HOMES werden beschrieben um zu zeigen, wohin die Reise gehen könnte.
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[5.3.2012]
Gesundheitsminister Bahr und der berliner Sozialpolitiker Michael Büge klagen öffentlich die ambulanten Pflegedienste in Deutschland an: ein Drittel der Abrechnungen seien manipuliert, um die Profite der Pflegedienste zu maximieren. Pflegebedürftige würden vernachlässigt.
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[3.3.2012]
Seit Jahren wird von allen Seiten beklagt, dass es zu wenige Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen. Auch die Demonstration mit 135000 Menschen in Berlin vor drei Jahren hat keine wirklichen Verbesserungen gebracht. Jetzt dreht der DBfK den Spieß um und lädt alle Pflegeprofis ein, von ihren Arbeitgebern konkrete Verbesserungen zu fordern ... es gebe schließlich genug Stellenangebote.
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[29.2.2012]
Die Wirtschaftlichkeit von Krankenhäusern hängt vor allem davon ab, wie schnell die Patienten wieder entlassen werden. Ältere Menschen und ihre Pflegepersonen können dabei leicht die Orientierung verlieren. Die Landesstelle pflegende Angehörige NRW bietet jetzt eine 4-seitige Checkliste an, die helfen soll den Überblick zu behalten, wenn das Krankenhausmanagement auf's Tempo drängt.
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[22.2.2012]
2,25 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, davon werden zwei Drittel zu Hause betreut. 'Das Bedürfnis, den Angehörigen zu versorgen und das eigene Leben gleichzeitig zu bewältigen, stellt Anforderungen an den Einzelnen, denen nicht jeder gewachsen ist', sagt der Psychologe Dieter Best. Wie kann mit der ungewohnten und oft körperlich und seelisch kräftezehrenden Situation umgegangen werden, ohne sich selbst zu verlieren? Dazu gibt es eine neue Broschüre.
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[14.2.2012]
Nachdem die Bundesregierung mit Ihrem 'Jahr der Pflege' nur wenig bewegt hat, wurde jetzt ein Aktionsbündnis gegründet, um für eine umfassende Pflegereform zu streiten. Das Motto ist:
Gute Pflege ist ein Menschenrecht.
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[10.2.2012]
Wer Pflegeprofis beauftragt kommt früher oder später darauf: es wäre eine gute Idee, mal genau zu wissen, was die in der Pflegedokumentation geschrieben haben. In der ambulanten Pflege ist es üblich, die Mappe der Sozialstation in der Wohnung liegen zu lassen. Da ist es einfach etwas nach zu lesen. Im Altenheim sind die Dokumentationen im Dienstzimmer und somit schwerer zu erreichen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat einige Hinweise zu den Rechten der Pflegebedürftigen veröffentlicht.
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[1.2.2012]
Seit Jahren wird von allen Seiten beklagt, dass es zu wenige Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen. Auch die Demonstration mit 135000 Menschen in Berlin vor drei Jahren hat keine wirklichen Verbesserungen gebracht. Jetzt dreht der DBfK den Spieß um und lädt alle Pflegeprofis ein, von ihren Arbeitgebern konkrete Verbesserungen zu fordern ... es gebe schließlich genug Stellenangebote.
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[30.1.2012]
"Blickfänge 2012 - vom Augenmaß überwältigt" ist der Titel eines Wandkalenders der Lebenshilfe Bamberg. Ausdrucksvolle Portraits und kunstvolle Bilder von Sonja Eichfelder, die gute Laune verbreiten, begleiten durch das Jahr.
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[23.1.2012]
Die Koalition möchte in die Schlagzeilen kommen. Deshalb wird beschlossen, dass es im Jahr der nächsten Bundestagswahl etwas mehr Geld für Demenzkranke und pflegende Angehörige geben soll. Phillip Rösler hatte mit seinem "Jahr der Pflege" hohe Erwartungen geweckt. Die kann der Nachfolger Daniel Bahr nicht erfüllen.
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[18.1.2012]
Christian Zimmermann weiß, wovon er spricht: Er selbst lebt seit einigen Jahren mit der Diagnose. Mit Peter Wißmann schreibt er – als erster Demenzbetroffener überhaupt – seine Erfahrungen auf. In persönlichen Schilderungen, mit konkreten Tipps und vielen Anregungen zum Weiterdenken wenden die Autoren sich an Menschen, die mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz leben müssen. Aber sie schreiben auch für all jene, die in Kontakt zu Betroffenen stehen oder ganz einfach Angst vor Alzheimer haben. Eine Rezension.
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[13.1.2012]
Pflegebedürftige zu unterstützen ist Frauensache in Deutschland? Jain. Ja, weil in den Pflegeberufen und auch in den Familien meistens Frauen pflegen, vor allem wenn es um Körperpflege, Kleiden und Ernährung geht. Nein, weil in den Klassen der Pflegeschulen inzwischen ganz selbstverständlich Männer sitzen - oft mehr als 10 Prozent. Nein, weil Pflegebedürftige um selbstbestimmt leben zu können nicht nur Unterstützung beim Waschen brauchen. Besorgungen, Renovierungsarbeiten, Kontakte mit Gesundheitsprofis oder Ämtern, Bankgeschäfte, Handwerker ... Auch diese Hilfen gehören zur Pflege und werden oft von Männern übernommen. Eine Fachtagung beschäftigt sich mit pflegenden Männern: Was motiviert sie? Was brauchen diese Männer an Unterstützung und Förderung? Wie kann es gelingen, mehr Männer für die Pflege zu gewinnen?
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[11.1.2012]
Seit Jahren basteln Gesundheitspolitik, IT-Branche und gesetzliche Krankenversicherungen an der elektronischen Gesundheitskarte. Nach vielen Testläufen, Rückschlägen und nachdem bereits viele Millionen Euro ausgegeben wurden, ist es beschlossen. Die neue Gesundheitskarte muss von den Versicherungen an die Mitglieder ausgegeben werden. Bis Ende 2011 sollte ein Zehntel aller Versicherten mit der neuen Karte ausgestattet sein. Zweifel am Sinn dieses Milliardenprojekts gibt es viele.
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[4.1.2012]
Philipp Rösler hatte 2011 zum Jahr der Pflege ausgerufen. Es ist Zeit zurück zu blicken. Was haben die beiden Gesundheitsminister erreicht? Wir vergleichen Röslers Absichten von 2010 mit Bahrs Ideen von 2012.
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[24.12.2011]
Weihnachten. Wünsch Dir was. Kinder werden dazu eingeladen vor Weihnachten einen Wunschzettel zu schreiben. Was wünschen sich Menschen, die ihre Angehörigen pflegen? Die Selbsthilfeorganisation Carers Newzealand hat nachgefragt. Hier sind einige Antworten ... nicht nur für die Weihnachtszeit.
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[20.12.2011]
Bereits im Juli 2011 veröffentlichte das Statistische Bundesamt eine Auswertung von Krankenhausstatistiken und stellte fest, dass der demografische Wandel nicht zu einer Kostenexplosion im Gesundheitssystem führt. Jetzt hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) den 'Versorgungs-Report 2012' vorgelegt. Darin kommen die gesetzlichen Kassen zur Schlussfolgerung: 'die steigende Lebenserwartung wird die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen – eine Kostenexplosion bleibt aus.'
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[14.12.2011]
Wenn etwas museumsreif wird, dann gilt es als bedeutend - so gesehen, hat es ziemlich lange gedauert, bis die Pflege es zu einem eigenen Museum gebracht hat. Jetzt gibt es das. In Düsseldorf Kaiserswerth, der Wirkungsstätte der Eheleute Fliedner. An dem Ort, wo die systematische Ausbildung für Pflegekräfte ihre Wurzeln hat. An dem Ort, den Florence Nightingale unbedingt aufsuchen wollte, um Krankenpflege zu erlernen.
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[8.12.2011]
In der häuslichen Pflege können die Preise von den Pflegediensten nicht frei festgesetzt werden. In Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen, werden die Vergütungssätze festgelegt. Dabei haben große Kassen wie die AOK eine sehr starke Verhandlungsposition, da kein lokaler Pflegedienst ohne AOK PatientInnen wirtschaftlich überleben könnte. In Mecklenburg-Vorpommern werden die Verhandlungen seit Jahren von der AOK verschleppt. Die Pflegedienste fürchten um ihre Existenz.
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[3.12.2011]
Bundesgesundheitsminister Rösler hatte 2011 zum "politischen Pflegejahr" erklärt. Trotz mannigfaltiger Ankündigungen war Nachfolger Daniel Bahr nicht in der Lage im Sommer die versprochenen Eckpunkte für eine Pflegereform zu erarbeiten. Im November gibt es doch noch Eckpunkte für die Öffentlichkeit. Greifbare Ergebnisse sind allerdings nicht erkennbar.
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[28.11.2011]
Menschen mit Typ-2 Diabetes können Folgeerkrankungen vorbeugen, wenn sie erhöhte Blutzuckerwerte dauerhaft absenken. Wie weit denn? Das ist eine naheliegende Frage. Wie so oft in der Medizin ist eine Antwort nicht einfach. Eine ernst zu nehmende Studie hat sich jetzt des Themas angenommen.
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[25.11.2011]
"Wer pflegt uns, wenn uns das abhanden kommt, was uns als das höchste Gut erscheint - die Gesundheit? Wer pflegt uns heute, aber auch: wer pflegt uns morgen?" Isabel Atzel stellt diese Frage dem Buch "Who cares?" voran, dass die Geschichte des Alltags in der deutschen Krankenpflege beleuchtet. Der Sammelband wurde für die gleichnamige Ausstellung gemacht, die noch bis Januar in Berlin zu sehen ist.
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[17.11.2011]
"Willst Du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten", lautet ein altes Sprichwort aus China. Nach diesem Prinzip funktioniert auch die Wikipedia, die größte Wissenssammlung der Welt. Alle können mitmachen, die etwas wissen. Ältere Menschen müssten eigentlich überproportional bei Wikipedia vertreten sein - doch leider ist genau das Gegenteil der Fall. Mit ihrem Projekt "Silberwissen" will die Wikimedia ältere Menschen zur Mitarbeit motivieren.
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[8.11.2011]
Der Bundesminister für Gesundheit hat die Beschlüsse der Koalitionsrunde für Veränderungen bei der Pflegeversicherung verkündet. Der Beitrag solle um 0,1 Prozent erhöht werden, damit Demenzkranke irgendwie immer etwas bekommen, unabhängig von der Pflegestufe. Es soll der Pflege-Bahr eingeführt werden. Unverdrossen verweigert der Minister eine umfassende Pflegereform.
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[1.11.2011]
Bundesgesundheitsminister Rösler hatte 2011 zum "politischen Pflegejahr" erklärt. Nachfolger Daniel Bahr muss verkünden, dass er nicht liefern kann. Im September wird klar, dass es unklar bleibt, ob die Koalition eine Pflegereform stemmen kann. Opposition und Verbände laufen Sturm. Die Familienpflegezeit wurde beschlossen - ob das Modell von Schröder Erfolg haben wird? Daneben werden fern der Hauptstadt weiter dicke Bretter gebohrt, um die Situation von Pflegebedürftigen und Angehörigen zu erleichtern.
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[27.10.2011]
Viele Menschen, die pflegerische Hilfen brauchen, sind auf Familienmitglieder angewiesen. Kinder, Ehepartner oder Eltern stehen - manchmal sehr plötzlich - vor der Herausforderung Berufstätigkeit und die Pflege ihrer Liebsten miteinander vereinbaren zu müssen. In Coesfeld werden lokale Firmen dabei unterstützt, MitarbeiterInnen in solchen Situationen unter die Arme zu greifen.
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[24.10.2011]
Bundesministerin Kristina Schröder hat ihr Konzept der Familienpflegezeit im Bundestag durchgesetzt. 1 Jahr Teilzeit, 1 Jahr Vollzeit und 2 Jahre dreiviertel des Gehalts - und die Arbeitgeber machen's freiwillig. Das funktioniere bei der Altersteilzeit auch gut.
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[13.10.2011]
Ärzteschwemme, Pflegepersonalmangel, Ärztemangel, Versorgungslücken, Krankenhaussterben ... Sensationsmeldungen der Medien sind oft verwirrend und manchmal falsch. Das Statistische Bundesamt hat im statistischen Jahrbuch auch viele Details zum Gesundheitswesen veröffentlicht.
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[6.10.2011]
Im Jahr 2012 sollen die Veränderungen debattiert werden, die der demographische Wandel mit sich bringt. Die EU will dabei die Chancen dieser Entwicklungen betonen indem aktives Altern und die Solidarität ins Motto geschrieben wurden. Jetzt bittet das Bundesministerium für Senioren um aktive Unterstützung bei diesem Projekt. Fördermittel werden in Aussicht gestellt und können bis zum 4.11. beantragt werden.
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[29.9.2011]
Ab dem 1. Oktober 2011 wird noch mehr gespart. Die gesetzlichen Krankenkassen können dann nur noch in Ausnahmefällen die Kosten für Blutzuckerteststreifen übernehmen. Entwarnung für alle Menschen die Insulin spritzen müssen: für sie ändert sich nichts.
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[22.9.2011]
"Unabhängige Beratung ist vernünftig. Und umgekehrt." Unter diesem Motto unterstützt die Unabhängige Patientenberatung Deutschland seit einigen Jahren PatientInnen. Nun bietet die gemeinnützige Organisation ihre Dienste auch für Menschen an, die sich lieber auf russisch oder türkisch über Gesundheitsfragen verständigen.
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[21.9.2011]
Im Koalitionsvertrag wurden Eckpunkte für eine Pflegereform festgeschrieben. Dann passierte lange nichts. Seit November 2010 galt: "Das Jahr der Pflege" ist 2011. Die von den Vorgängerregierungen immer wieder verschobene Pflegereform werde von schwarz-gelb geliefert, verkündete Minister Rösler. In einem kurzen Gespräch mit einer Zeitungsredaktion hat Minister Bahr den zur Zeit wichtigsten Termin zur Pflegereform abgesagt.
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[12.9.2011]
Als Ulla Schmidt noch Gesundheitsministerin war, hatte sie ein Lieblingsprojekt: Pflegestützpunkte sollen individuell, kompetent und unabhängig beraten ... zu allen Fragen die pflegende Angehörige oder Pflegebedürftige stellen können. Bei Antragstellung oder Hilfsmittelbeschaffung sollen sie auch ganz praktische Hilfen leisten. Seit 2008 werden immer mehr dieser Beratungsstellen eingerichtet. Die BKK hilft bei der Suche nach dem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe.
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[8.9.2011]
"Wir wissen, es geht nicht einfach darum länger zu leben. Es geht darum gesund und zufrieden länger zu leben." Das schreibt die Wohlfahrts- und Selbsthilfeorganistaion ageUK in der Einleitung zu ihren "10 Tipps für besseres Altern".
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[2.9.2011]
Bundesgesundheitsminister Rösler hatte 2011 zum "politischen Pflegejahr" erklärt. Nachfolger Daniel Bahr mahnt zur Ruhe: Es sei ja noch genügend Geld vorhanden. Er werde im Sommer 2011 Eckpunkte für die Pflegereform vorlegen - und der Sommer sei erst am 23. September zu Ende.
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[30.8.2011]
Mit steigender Lebenserwartung wächst aber auch das Risiko von Gebrechen und Erkrankungen, die Körper und Seele befallen können. Gerade bei älteren Menschen wird allzu oft übersehen, dass nicht nur der Körper krank werden kann. Depressionen oder Demenzen gehören inzwischen zu den häufigsten Alterserkrankungen weltweit. Eine Broschüre klärt über Hintergründe und Hilfsmöglichkeiten auf.
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[25.8.2011]
Aufregung steigert den Blutdruck. Wenn der Halbgott in Weiß sich einem Patienten zuwendet ist das aufregend - manchmal so aufregend, dass die ärztliche Blutdruckmessung verfälscht wird. Die gemessenen Werte sind aber die Grundlage für therapeutische Entscheidungen. Eine britische Studie ist diesem Gedanken auf den Grund gegangen.
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[22.8.2011]
Zum Aktionstag am 13. Oktober in Dresden wird von einem breiten Bündnis aufgerufen. Unterstützung kommt aus den Reihen von DBfK, Rotem Kreuz, VdK, DGB, ver.di und AWO. Es sind Verbände von Pflegenden genauso vertreten, wie die Heimträger.
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[2.8.2011]
Medikamente mit dem Wirkstoff Memantin sollen Menschen mit einer Alzheimer-Erkrankung unter anderem helfen, sich zu erinnern und ihren Alltag besser zu bewältigen. Studien zeigen, dass Memantin den Abbau geistiger Fähigkeiten etwas verzögern kann. Möglicherweise bleiben auch alltagspraktische Fähigkeiten länger erhalten.
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[1.8.2011]
Bundesgesundheitsminister Rösler hatte 2011 zum "politischen Pflegejahr" erklärt. Nachfolger Daniel Bahr mahnt zur Ruhe: Es sei ja noch genügend Geld vorhanden. Die Bundestagsfraktion der SPD will Druck machen und veröffentlicht "Orientierungspunkte" zur Reform der Pflege in Deutschland. Streit bricht sofort aus, wenn's um die Finanzierung geht.
Brigitte Heinisch hatte seit 2004 gegen Missstände in einem Vivantes-Altenheim gekämpft. Im Juli wurde die Kündigung gegen sie für Unrecht erklärt.
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[23.7.2011]
Die Vivantes GmbH beschreibt sich als größter kommunaler Krankenhauskonzern Deutschlands. Seit 2004 läuft eine Auseinandersetzung der Firma gegen die Altenpflegerin Brigitte Heinisch. Sie hatte in einem Vivantes Altenheim gearbeitet und dort erlebt, wie weit die Versprechungen des Unternehmens zur Pflegequalität von der Realität abwichen. Der MDK bestätigte: es gab zu wenig Personal. Doch die Kritikerin Heinisch wurde von Vivantes gefeuert. Diese Kündigung ist mit den Menschenrechten nicht vereinbar, entschied der Europäische Gerichtshof.
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[21.7.2011]
Viele Menschen erleben den demographischen Wandel als Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden im Rentenalter. Der Volksmund und viele Ratgeber sind sich einig: Bewegung an frischer Luft hilft, die Fintness zu erhalten. Damit geben sich die Wissenschaftler der Sporthochschule Köln nicht zufrieden und wollen es genau wissen. Für eine Studie "Walking im Alter" suchen sie Männer zwischen 70 und 80.
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[11.7.2011]
Verschwunden sind die Hubschauber und die vielen Tausend Menschen der Katastrophenhilfe. Verschwunden sind auch die Übertragungswagen und die Medienmeute. Heute ist Lärm in den Trümmerstädten an der japanischen Ostküste zu hören, wenn Bagger Schuttberge bewegen. Doch auch die Kritik an der japanischen Atompolitik wird immer lauter.
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[7.7.2011]
Paaren, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt, kann manchmal geholfen werden, wenn Eizellen im Reagenzglas befruchtet werden. Die befruchteten Eizellen werden dann in den Körper der Frau wieder eingesetzt. Durch die Prä Implantations Diagnostik (PID) ist es medizintechnisch möglich, die Embryonen vor dem Einsetzen auf genetische Unregelmäßigkeiten zu untersuchen. Heute hat der Bundestag mit überraschend klarer Mehrheit einer PID-Ausnahmeregelung zugestimmt. Aus diesem Anlass zitieren wir hier was Johannes Rau am 18. Mai 2001 zur Auslese vor der Geburt gesagt hat.
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